Hermann Knoflacher: Virus Auto - Die Geschichte einer Zerstörung

Am Anfang stand das Auto für freie Fahrt, für Mobi­lität und für Freiheit. Heute zeigt sich: So­wohl Natur und Gesellschaft als auch das Indivi­du­um sind vom VIRUS AUTO befallen: Landschaften wurden (und wer­­den) zerstört, Städte und Dörfer für Au­tos statt für Menschen angelegt. Sobald ein Mensch ins Auto steigt, verändert sich sein Wesen.
Wir bauen Werkzeuge oder Maschinen und passen uns dann ihren Erfor­dernissen an. Die weitreichende Be­deutung dieser These lässt sich am Automobil be­son­ders gut nachweisen. Hermann Knof­lacher zeichnet in seinem Buch VIRUS AUTO die Geschichte der An­pas­sung ans Auto nach. Die nicht bloß originelle Sicht auf das Auto als »Virus« hilft, das Phänomen Auto, an das wir uns so sehr ge­wöhnt haben, völlig neu zu sehen. Die größte Gemein­sam­keit ha­ben Viren und Autos in ihrer Wir­kung: Vi­ren verändern die Zel­len dahingehend, dass sie plötzlich nur mehr im Sinne der Viren agieren. Genauso ist es mit dem Auto. Ist eine Gesellschaft vom Virus Auto befallen, dann richtet diese Gesellschaft plötzlich all ihr Leben auf das Auto aus.
Wir anempfehlen VIRUS AUTO als erhellende, Selbst- und Welt-Erkenntnis fördernde Lektüre.
P.S.: Die Zerstörung der österreichischen Eisenbahn deutet – zumal in Zeiten des ga­lop­pieren­den Klima­wan­dels – darauf hin, dass das Au­to­-Virus bei unseren VerkehrspolitikerInnen bereits zum Ausfall weiter Teile des Gehirns geführt haben muss. Oder gibt es da­für eine andere, bessere Erklärung? (Moreau)

Verfügbarkeit: Auf Lager

19,95 €
prev
next
Hermann Knoflacher: Virus Auto - Die Geschichte einer Zerstörung

Mehr Ansichten