Eins sei gleich vorweg gesagt: Dieses Buch ist so schön, dass man nicht bibliophil sein muss, um ihm zu verfallen. Neben den wunderbaren Texten und Fotos verdient auch die überragende und doch bescheidene Grafik von Kurt Dornig Lob, Lob, Lob! Ich
gestehe, diese Grafik weckt meine tiefe Bewunderung. Nun zum Buch: Am Buchdeckel vorne heißt es: »Wandlung zum inneren Himmel«. Am Buchdeckel hinten steht: »Der Himmel ist in dir«.
Das sagt Gerhard M. Walch nicht einfach ins Blaue. Nein. Bevor er sowas sagt, horcht er gründlich in sich und in die Welt hinein. Das, was er da hört, schreibt er. Das, was er sieht, fotografiert er. Und dann lese ich in poetischer und achtsamer Sprache die Aufforderung, den ganz normalen Wahnsinn wenigstens ein paar Minuten zu unterbrechen, um zur Ruhe zu kommen.
Seine Texte helfen wirklich dabei. Sie schaffen ein Vertrauen, dass der Versuch einen Sinn hat. Und die Bilder lassen erahnen, wohin diese Reise zum inneren Himmel führen könnte, wenn man sich auf den Weg macht. »Brich auf!«
Gerhard M. Walch hatte LehrerInnen und Meister, für die ich ihn fast ein wenig beneide: den Weisen Karlfried Graf Dürckheim, den Zen-Meister Lasalle, die Tanz therapeutinnen Ursl Burek und Jamila Pape und Wolf Büntig von ZIST und und und ... Er selbst ist Lehrender im C. G. Jung Institut.