Nach dem Fall der Berliner Mauer im Herbst 1989 feierte der Kapitalismus seinen unverhofften Sieg über den Kommunismus als »Ende der Geschichte« und ließ fortan seine Propagandaorgane landauf landab lautstark und ohn’ Unterlass die angebliche Alternativlosigkeit kapitalistischen Wirtschaftens bejubeln. Heute, mehr als zwanzig Jahre später, wissen wir es besser, zeigt der überreife Kapitalismus immer deutlicher sein wahres Gesicht mit Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Armut, Klimawandel, Migration, Demokratieabbau sowie Werte- und Sinnverlust ... »Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch!« (Friedrich Hölderlin). Mit seinem Buch »Die Gemeinwohl-Ökonomie« skizziert Christian Felber eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus. Sein »Wirtschaftsmodell der Zukunft« beruht – wie eine Marktwirtschaft – auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch streben die Betriebe nicht mehr in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel größtmöglichen Gemeinwohls – ein fundamentaler Neuansatz.